Loctite®

Warum Loctite® Schraubensicherungen?

Loctite® Schraubensicherungen sichern alle Schrauben und Gewindeverbindungen gegen selbständiges Lösen durch Vibrations- und Stoßbelastungen. Aufgrund ihrer guten Fließfähigkeit können sie die Zwischenräume im Gewinde vollständig ausfüllen. Beim Sichern von Gewindeverbindungen erzielen Loctite® Schraubensicherungen durch Stoffschluss im Gewinde eine dauerhafte Sicherung gegen Losdrehen und verhindern ein Festrosten.




Loctite® Schraubensicherungen sind den herkömmlichen mechanischen Methoden weit überlegen:

• Mechanische Sicherungselemente,z.B. Splinte, Sicherungsbleche: wirken lediglich als Verliersicherung für Muttern und Schrauben.

• Setzsicherungen: Sie vergrößern die Elastizität der Verbindung und gleichen so das Setzen aus; das Losdrehen unter dynamischen Belastungen kann jedoch nicht dauerhaft verhindert werden.

• Losdrehsicherungen wie Schrauben und Muttern mit Verriegelungszähnen, Rippflansch-Schrauben, Zahnscheiben: Sie verhindern, dass Schraubverbindungen sich selbständig lösen, sind aber teuer und erfordern größere Flanschbreiten; außerdem besteht die Gefahr, dass die Oberflächen beschädigt werden.

Loctite® Schraubensicherungen sind einkomponentige Klebstoffe in flüssiger und halbfester Form. Sie härten bei Raumtemperatur zwischen Stahl, Aluminium, Messing und den meisten anderen Metallflächen zu einem stabilen Duroplast aus. Die Aushärtung erfolgt durch Ausschluss von Sauerstoff. Der Klebstoff füllt den Spalt im Gewinde vollständig aus und sichert so die Verbindung.
PRODUKTMERKMALE - Vorteile von Loctite® Schraubensicherungen gegenüber herkömmlichen mechanischen Sicherungselementen:
• Verhindern unerwünschte Bewegungen, selbstständiges Lösen, Leckagen und Korrosion im Gewinde.

• Vibrationsbeständig

• Inkomponentig - sauber und einfach aufzutragen.

• Für alle Gewindegrößen – geringe Lagerhaltungskosten.

• Durchgangsgewinde werden gleichzeitig gedichtet.
Welche ist die richtige Loctite® Schraubensicherung
Niedrigfeste Schraubensicherung

Eine niedrigfeste Schraubensicherung kommt dann zum Einsatz, wenn beispielsweise Justier- oder Stellschrauben in ihrer Position fixiert werden sollen. Ebenfalls verwendet man sie bei Metallen, die beim Lösen einer stärkeren Verklebung brechen könnten. Dazu zählen etwa Messing oder Aluminium. Das Drehmoment, das zum Losbrechen der Verbindung nötig ist, liegt hier unter dem Drehmoment beim Anziehen. Es bewegt sich im einstelligen Newtonmeter-Bereich.
Mittelfeste Schraubensicherung

Eine mittelfeste Schraubensicherung verwendet man dann, wenn die Schraubverbindung zwar noch problemlos lösbar bleiben soll, aber beispielsweise durch Vibrationen gefährdet ist. Das kann bei Getriebedeckeln oder bei Pumpendeckeln der Fall sein, aber auch bei etlichen Verbindungen am Auto oder Fahrrad. Die Kraft, die zum Losbrechen erforderlich ist, ähnelt dem Anzugsdrehmoment oder liegt leicht darüber.
Hochfeste Schraubensicherungen

Hochfeste Schraubensicherungen schließlich sollen Schraubverbindungen dauerhaft fixieren. Sie sind eher in Gewerbe und Industrie im Einsatz und werden von Privatanwendern nur selten benötigt. Das Losbrechdrehmoment liegt hier deutlich über dem Drehmoment beim Anziehen der Verbindung.